Sommer(-häuser) in Skandinavien

„Irgendwer hat wieder vergessen, den Mond zur gewohnten Zeit zu hissen und die Sterne ans Firmament zu kleben – weil ein anderer zuvor versäumt hatte, die Sonne einzuholen. Seit ein paar Wochen geht das schon so. Jetzt hängt sie auch abends um elf noch da oben, leuchtet die Wiesen rund um knallrot getünchte hölzerne Bockwindmühlen romantisch aus und scheint den Menschen auf Öland in die Seele: denen, die gerade das Boot klarmachen, um noch für zwei Stunden segeln zu gehen. Den anderen, die noch schnell zum Baden in die Ostsee steigen und anschließend am Strand Fisch grillen und schon ihre mitgebrachten Salate ausgepackt haben. Und den Leuten, die irgendwo in der Heidelandschaft des Binnenlandes die Picknickdecke ausgebreitet haben – oder einfach auf der Ferienhausterrasse hocken und die langen, hellen Tage und die kurzen milden Nächte des Nord-Sommers in vollen Zügen genießen. Es duftet nach frisch gemähtem Gras, irgendwie nach Juli und nach Hochsommer-Leichtigkeit. Von irgendwoher dudelt leise Musik, einer hat eine Gitarre dabei und fängt an zu singen.“

Mit dieser wunderbaren Beschreibung eines skandinavischen Sommers beginnt der Autor Helge Sobik seinen Artikel „Königliche Sommerfrische“ im Reiseteil des Hamburger Abendblattes vom 15.06.2013. Genauso soll Sommer sein und eigentlich soll so auch die Einrichtung eines Ferienhauses sein. Leicht und unbeschwert, ohne unnötigen Krimskrams – nur auf das Wesentliche reduziert. Die Kunst besteht darin, das wenige Wesentliche wirklich gut zu gestalten. Die Skandinavier schaffen das besonders in ihren neueren Ferienhäusern nahezu perfekt – wie diese Beispiele zeigen:

Sommerhaus in Nordseeland

Ferienhaus am Kattegat

Ferienhaus in Norwegen